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Biologie

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Das Überleben der Emergenz

Diesmal nicht Mama, Papa, Kind, ... Emergenz, sondern tiefer evolutionär den Grund, warum Lebewesen im Todeskampf nachgewiesen bis zu 20% mehr Leistung aufbringen können? Biologie ist so strukturiert, damit sich die Unterlegen retten können! Denn wenn keine Kooperation zustande kommt, kommt es zum Konflikt. Wenn bei jedem Konflikt, der Gegner immer gleich sterben würde, wäre das unvorteilhaft für die Rasse. Durch Flucht oder von anderer Seite durch Ausgrenzung, können konfliktbehaftete Parteien immer überleben, selbst wenn der Kampf schon verloren wurde.
Ein Überlebensinstinkt der Emergenz selbst.
Nicht das Individuum zählt, sondern die Rasse, übergeordnet das Leben oder die Komplexität selbst. Es erzeugt Außenseiter (Pioniere), Grenzgänger und gilt systemübergreifend. Welpenschutz und ähnliche Mechanismen dienen allesamt dem Überleben der Emergenz selbst. Ausnahmen, wie bei Löwen sehe ich dagegen sogar als Beweis, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei, um eine Überdominanz handelt, wie es auch oft bei Insekten der Fall ist. Hier zählt das gegenseitige Vernichten dem Arten übergreifendem Erhalt des kompletten Gleichgewichts zwischen ganzen Emergenzstämmen. Ein Prinzip das selbst bei Völkerkämpfen immer genug fliehende Überlebende zurücklässt.
Symbiose ist selbsterklärend und selbst das Kapern(Parasitär) und Domestizieren/Unterwerfen anderer Arten ist in der Regel immer Kooperativ ausgelegt. Generell gilt aber auch hier keine Regeln ohne Ausnahmen, da Vielfalt für Emergenz unabdingbar ist.

Bevölkerungsdichte

Etwa 44% der menschlichen Weltbevölkerung leben an den Küsten der Meere. Zählt man hier die Mündungen großer Flüsse dazu, kommt man schnell auf über die Hälfe. Besonders deutlich wird das, wenn wir uns die größten Metropolen und deren Entfernung zum Meer veranschaulichen:
StadtEntfernung zum Meer
New York0 km
London50 km
Tokyo0 km
Shanghai0 km
Mumbai0 km
Sydney0 km
Rio de Janeiro0 km
Kapstadt0 km
Istanbul0 km
Los Angeles0 km
Leben sammelt sich in Küsten und anderen Grenzgebieten an, dort wo die Natur die größten Δs (Unterschiede, nicht Flussdeltas) bereit hält. In Gebieten die mit Fluten und Stürmen zu kämpfen haben. Warum geht der Mensch dieses eigentlich unnötige Risiko ein? Das Wasser als Nahrungsquelle und als Transportweg zu nutzen und Ackerbau und Viehzucht betreiben zu können ist ein Vorteil. Die Resilienz gegenüber Dürren oder andere Katastrophen, wiegt das Risiko offensichtlich aus.